Doppelter Vorteil und mögliche Gegner
Wie es für die Bayern als Zweiter der Ligaphase weitergehen würde
In der Ligaphase läuft es bislang wie geschmiert für Vincent Kompany und seine Bayern.
Drei Punkte und fünf Tore Rückstand - der Traum, als Sieger der Ligaphase in die K.-o.-Runde der Champions League zu starten, wird sich für den FC Bayern kaum noch realisieren lassen. Dazu müsste der FC Arsenal, der bislang von niemandem, auch nicht dem FCB, zu stoppen war, am finalen Spieltag gegen Schlusslicht Qairat Almaty schon eine historische Blamage erleben. Dafür ist der deutsche Rekordmeister wiederum kaum noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Nach dem 2:0 gegen Union Saint-Gilloise am Mittwochabend beträgt der Vorsprung auf den neuen Dritten Real Madrid ebenso drei Punkte wie auf den Vierten FC Liverpool, wobei die Königlichen zusätzlich zwei, die Reds satte sieben Tore Rückstand aufweisen. Kurzum: Punkten die Bayern zum Abschluss bei der PSV Eindhoven, schließen sie die Ligaphase als starker Zweiter ab. Und dann?
Aktuell wäre der BVB ein möglicher Achtelfinalgegner der Bayern
Dass sie die K.-o.-Runden-Play-offs anders als im Vorjahr überspringen dürfen und im Februar damit zwei englische Wochen weniger haben, steht für die Bayern seit Mittwoch fest. Der mögliche Achtelfinalgegner lässt noch eine Weile auf sich warten. Was sich schon sagen lässt: Bleiben sie Zweiter, treffen sie im Achtelfinale - wie Arsenal - auf eines der Teams, die auf den Rängen 15, 16, 17 und 18 abschließen. Zuvor trifft in den K.-o.-Runden-Play-offs ein Team aus dem Paar 15/16 auf eines aus dem Paar 17/18.
Eberl: "Dann gehst du Arsenal aus dem Weg"
Weil in der Tabelle den Sechsten Paris Saint-Germain und den 18. Qarabag derzeit nur drei Zähler trennen, sind am kommenden Mittwoch, wenn wieder 18 Partien parallel steigen, allerdings noch zahlreiche Verschiebungen im Tabellenmittelfeld möglich. Grundsätzlich ließen die UEFA-Statuten ein Bundesliga-internes Duell im Achtelfinale aber zu, wie auch schon in den K.-o.-Runden-Play-offs übrigens.